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Freitag, 31. Oktober 2014

Beste Projektarbeit Herbst 2004

Staatl. gepr. Informatiker Softwaretechnologie:
Preis für Proxy-Voting

Diesmal konnte sich die Jury am b.i.b. Bergisch Gladbach nicht entscheiden und vergab gleich zwei Preise für die beste Projektarbeit verbunden mit zwei Schecks über je 500 Euro. Darüber freuten sich die Staatlich geprüften Informatiker Softwaretechnolgie Karin Hofbauer und René Hamannt. Sie entwickelten die Software "Proxy-Voting" für die midtec GmbH in Frechen - einen Software-Dienstleister bei Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften.
 
Auf Hauptversammlungen stimmen die Aktionäre zu Tagesordnungspunkten mit "Ja", "Nein" oder "Enthaltung". Mit Proxy-Voting können die Aktionäre bereits im Vorfeld über das Internet bis hin zur Hauptversammlung selbst Weisungen erteilen, ändern oder widerrufen. Zur Rechtssicherheit werden alle Aktionen der Benutzer kontrolliert, protokolliert und mit Hinweisen flankiert. Proxy-Voting kann in unterschiedlichen Sprachen international eingesetzt werden.

Das Engagement der Gruppe hob midtec-Geschäftsführer Rüdiger Emmler hervor: "Einige fachliche Voraussetzungen waren erst in Anfängen unterrichtet worden. Die Studierenden haben sich das spezifische Fachwissen in eigener Initiative während der Projektzeit angeeignet und ein sehr professionelles Produkt erstellt."

Staatl. gepr. Informatiker Multimedia: Preis für Otto-Motor

Die ram-dmc GmbH Köln entwickelt im Rahmen eines EU-Projektes für das Schulamt Köln Computer Based Trainings (CBT) für lernbenachteiligte Jugendliche. Ein Modul zur Förderung des technischen Verständnisses bei lernbenachteiligten Jugendlichen, die eine Ausbildung im Kfz-Bereich durchlaufen, entwickelten Marcel Berberich, Markus Clausing und Sandra Nagler.

Dank der Projektgruppe können die Jugendlichen nun einen Otto-Motor virtuell zusammenbauen, denn das CBT wird bereits eingesetzt. Der Benutzer wählt zwischen verschiedenen Aufgaben und kann sie unabhängig voneinander bearbeiten. Dabei hilft ein übersichtliches Navigationsmenü. Während der Bearbeitung der Aufgabe wird im Hintergrund auf Fehler geprüft, was ein direktes Feedback ermöglicht.

Die Aufgabe stellte für die drei eine große Herausforderung dar, da für die Realisierung sehr fundierte Kenntnisse der Programme 3D Studio Max und Flash MX erforderlich waren. Zwar sind die Fächer 3D sowie Animation und Autorensysteme Bestandteil der Ausbildung, allerdings werden nicht alle Spezialitäten vermittelt. Um das Modell in dieser Perfektion zu erstellen, mussten sich die Studierenden sehr tief in diese Programme einarbeiten und sich Wissen aneignen, das weit über die im Unterricht vermittelten Kenntnisse hinausgeht.

ram-dmc Geschäftsführer Andreas Rösel lobte nicht nur das Projektergebnis, sondern auch das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Studierenden: "Sie haben ausgesprochen selbstständig gearbeitet und zeigten sich in den Gesprächen mit dem Schulamt als kompetente Ansprechpartner." Eine Projektgruppe arbeitet schon am nächsten Modul.