Nachdem Julian Steiner feststellte, dass sein geisteswissenschaftliches Magisterstudium zwar interessant aber für den Arbeitsmarkt kaum verwertbar war, wollte er sein Hobby – die Informatik - zum Beruf machen. Da ein eher theoretisch orientiertes Informatikstudium an einer Universität für ihn ursprünglich nicht in Frage kam, entschied er sich 2007 für die Ausbildung zum Informatiker am b.i.b. International College.
„Die am b.i.b. vermittelten Kenntnisse verschafften mir ein hervorragendes Fundament für fast alle Bereiche der Softwareentwicklung. Diese Kenntnisse halfen mir im weiteren Studium und Berufsleben sehr. Insgesamt zeichnet sich die Ausbildung am b.i.b. durch einen hohen Praxisanteil aus. Alle arbeitsmarktrelevanten Technologien werden behandelt und in praktischen Übungen verfestigt. Besonders gefallen haben mir die gute Betreuung und das Eingehen auf die individuellen Lernbedürfnisse der Studierenden sowie die hervorragende technische Ausstattung. Im Gegensatz zu staatlichen Universitäten wird der Studierende am b.i.b. weniger als ‚Störfaktor‘ gesehen. Die starke Verschulung ist zwar für jemanden, der von der Universität kommt, gewöhnungsbedürftig, erscheint mir aber im Rückblick gerade für die Grundlagenvermittlung effektiver als der universitäre Ansatz.“
Für Julian Steiner war von Beginn an klar, dass er das Auslandsjahr in England machen würde. Für ihn stellte es eine ideale Ergänzung auf wissenschaftlichem Niveau zu der eher anwendungsorientierten Ausbildung dar. Der Übergang an die Universität in Southampton war unproblematisch. Heute glaubt er, dass er ohne dieses Kombiangebot den Schritt ins Ausland nicht gemacht hätte.
Nach einem hervorragenden First-Class-Bachelorabschluss entschied er sich für ein Masterstudium an der Southampton Solent University – zumal man ihm auch noch eine Stelle als Softwareentwickler anbot. Wenn er im Sommer 2012 den Abschluss in der Tasche hat, wird er sich anderweitig als Softwareentwickler oder Projektmanager bewerben. Ob ihn der Weg wieder zurück nach Deutschland führt, ob er in England bleibt oder in ein ganz anderes Land geht, weiß er noch nicht: „Mir ist es relativ gleich, in welchem Land ich arbeite, meine hervorragenden Berufschancen geben mir Wahlfreiheit.“