Von der Werksberufsschule zum IT-Ausbilder
Heinz Nixdorf, Computerpionier und Prototyp des "dynamischen Unternehmers" gründete nicht nur die Nixdorf Computer AG. Das Heinz Nixdorf Institut, das Heinz Nixdorf MuseumsForum und der gemeinnützige Verein Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe, der heute das b.i.b. und die FHDW trägt, gehen ebenfalls auf sein Engagement zurück.
Die kooperative Lösung der Zukunftsprobleme sah Heinz Nixdorf in der Verknüpfung von Industrie und Hochschule. Damit legte er das Fundament für das Heinz Nixdorf Institut, das 1987 durch seine Stiftung Westfalen, das Land Nordrhein-Westfalen und die Paderborner Universität-Gesamthochschule gegründet wurde.

Von der Zukunft der Informationstechnik überzeugt, ließ ihn die Idee nicht mehr los, den Menschen die Entwicklungsgeschichte des Computers in einem Museum nahezubringen.
Die Heinz Nixdorf Stiftung verfolgte seine Vision weiter und hat sie 1996 im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn Wirklichkeit werden lassen.
"Der Computer gehört als intelligentes Werkzeug direkt an den Arbeitsplatz eines jeden Mitarbeiters; wir müssen deshalb viele Frauen und Männer ausbilden, die diesen Intelligenzverstärker bedienen, programmieren und warten können." ... waren Nixdorfs Worte, denen bald Taten folgten, als er am 1. Juli 1970 die "Fachschule für elektronische Datenverarbeitung" der Nixdorf Computer AG aus der Taufe hob.
Zum 1. August 1970 wurde vom Kultusminister Nordrhein-Westfalens auch die Berufsschule der Nixdorf Computer AG genehmigt.

Ein Jahr darauf - im Juli 1971 - startete das erste Semester an der Fachschule für EDV - der heutigen Fachschule für Informatik. 18 Monate später erhielten die ersten 13 "staatlich geprüften Betriebswirte EDV" der Bundesrepublik ihre Urkunden.
Im Dezember 1971 gründete sich der gemeinnützige "Schulverein zur Förderung der Aus- und Weiterbildung in datenverarbeitenden Berufen e. V." als Träger der beiden Schulen. Die Geburtsstunde des b.i.b. schlug dann auf der Mitgliederversammlung am 8. März 1972, als die Mitglieder beschlossen, den Vereinsnamen in "Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe e. V." zu ändern!
Sicher liegt es nicht allein am guten Namen, dass das Bildungszentrum expandierte und nach und nach neue Einrichtungen wie das b.i.b.-Institut, die b.i.b.-Berufsfachschule und die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) gründete.
1981 kamen zum b.i.b. in Paderborn noch der Standort Bergisch Gladbach hinzu, 1984 Hannover, 1990 Dresden, 1991 Görlitz und 2001 Bielefeld. Mit seinen typisch innovativen Aus- und Weiterbildungsangeboten vom Jugendlichen mit mittlerem Schulabschluss bis zum Akademiker wurde das b.i.b. "Der IT-Ausbilder" der Region.