Staatl. gepr. Informationstechnische Assistenten:
Preis für Scriptsprache
Veit Bartels, Michael Hanspach, Felix Dahlke und Wanja Schonecke räumten bei den Staatl. gepr. Informationstechnischen Assistenten im Herbst 2006 den mit 500 Euro dotierten Preis für die beste Projektarbeit ab. Bei der TEXTWARE GmbH entwickelten sie die Scriptsprache "Text Oriented Programming" (TOP) weiter.
Die von TEXTWARE ursprünglich für interne Zwecke entwickelte Scriptsprache diente bisher hauptsächlich zum Aufbau von Document-Management-Systemen, die Universitäten oder Behörden nutzen. Die Scriptsprache sollte nun um eine Schnittstelle erweitert werden, durch die sie nicht nur auf interne, sondern auf beliebige Datenquellen zugreifen kann. TOP sollte ein vermarktungsfähiges Produkt werden. Verwirklicht haben das die vier Spezialisten zum einen mit einer grafischen, plattformunabhängigen Benutzeroberfläche, zum anderen mit einem Web Frontend, das über Konfigurationsdateien an verschiedene Bedürfnisse angepasst werden kann.
Das hat offensichjtlich geklappt, denn zwei Studierende erhielten eine Festanstellung, die anderen beiden werden auch weiter mit der Firma zusammenarbeiten. Bild: (v.l.n.r.) Felix Dahlke, Veit Bartels und Michael Hanspach nehmen den Preis von b.i.b-Leiter Paul Hermes entgegen.
Staatl. gepr. Informatiker: Preis für Ticketsystem
Bei den Informatikern freuten sich die "Softwaretechnologen" Thomas Ewald (2.v.l.) und Stefan Schulze (l.) über den Preis. Sie realisierten bei der inch-media GmbH ein Aufgaben-Auftrags-Support-Verwaltungssystem.
Die Firma benötigte eine Software zur übersichtlichen, benutzerfreundlichen Verwaltung von möglichst allen betrieblichen Abläufen. Der Begriff "Ticket" steht in der IT für eine Dateneinheit, die mit Beginn eines Vorgangs generiert wird, die während des Vorgangs mit jedem Arbeitsschritt aktualisiert und schließlich nach dessen Beendigung zur Abrechnung und Archivierung benutzt wird. Solche Vorgänge sind z. B. Aufträge, Telefongespräche, Gesprächstermine, Datenaktualisierungen usw.
Ein solches Ticketsystem hat das Projektteam webbasiert entwickelt. Sowohl Mitarbeiter als auch Kunden der Firma können über Intranet oder Internet auf die Tickets zugreifen, so dass alle Vorgänge stets aktuell einsehbar sind. Ein Rechtesystem sogt dafür, dass Kunden keine internen Ticketdaten (z. B. Stundenberechnungen) sehen können. Ursprünglich wollte inch-media die Software nur intern nutzen. Da sie aber so überzeugend gelungen ist, will sie sie in ihr Produktportfolio aufnehmen und vermarkten.