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Samstag, 04. Februar 2012

Beste Projektarbeit Herbst 2005

Staatl. gepr. Informationstechnische Assistenten:
Preis für Codegenerator
Den Preis für die beste Projektarbeit im Herbst 2005 mussten sich in Bergisch Gladbach gleich zwei Studierendenteams teilen. Die ersten Staatlich geprüften Informationstechnischen Assistenten, André Ballensiefen und Clemens Decker, entwickelten für das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Codegenerator für TENT-Komponenten und Events und erhielten dafür das Preisgeld von 500 Euro.

Die Projektaufgabe bestand darin, die schon vorhandene Eclipse-Entwicklungsumgebung zu erweitern. Die hierzu benötigten Konfigurationsparameter wurden über einen Installationsassistenten (Wizard) definiert, der den Entwickler Schritt für Schritt zum gewünschten Ziel leitet. Ein wichtiger Aspekt dabei war die Plattform-Unabhängigkeit.

Die Aufgabe stellte eine große Herausforderung für die beiden dar, da sie Themenbereiche beinhaltete, die bis dato nur ansatzweise oder gar nicht bekannt waren, wie XML, Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse. Trotz der hohen fachlichen Herausforderung meisterten sie die Aufgabe ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Am Ende der Projektzeit stand ein lauffähiges Produkt, das beim DLR eingesetzt wird.

Bisher vergab das DLR ausschließlich Projektarbeiten an Teilnehmer der zweijährigen Informatiker-Ausbildung. Aber DLR-Projektbetreuer Andreas Schreiber versicherte: „Wir sind mit dem Ergebnis ausgesprochen zufrieden und haben keinen Unterschied zu den Informatiker-Projekten festgestellt.“ Neben dem Ergebnis lobte er das Engagement, die Einsatzbereitschaft und Selbstständigkeit der Studierenden.
Staatl. gepr. Informatiker: Preis für Fax-Software
Die Staatlich geprüften Informatiker Multimedia, Maxim Küpper, Michael Pier und Daniel Raucholz bildeten das zweite Preisträger-Team und teilten sich ebenfalls 500 Euro für ihr Projekt der Erstellung einer Fax-Software bei der Lindlarer inch-media GmbH.
 
inch-media wollte ihren Kunden den Service anbieten, bei dem sie E-Mails an einen Webserver schicken können, der daraus Faxe generiert und an Faxadressaten weiterleitet. Dabei sollten die Kunden ihre Faxadressen selbst pflegen, Fax-Deckblätter auswählen, Dateien als Faxanhänge bereitstellen und weitere Einstellungen vornehmen (zeitversetztes Senden, Auswertungen, Sendebestätigungen usw.) können. Ein zugehöriges Offline-Tool sollte die gleichen Funktionen wie das Web-Interface haben.
 
Das Dreierteam realisierte die Teilprojekte Online-Tool mit Weboberfläche, Auswertungsbereich auf der Webseite und Offline-Tool so gut, dass die Fax-Software heute von inch-media verwendet wird. „Die Studierenden mussten sich dazu selbst in C#, ASP und XML einarbeiten, was  ihnen arbeitsteilig und als Taem hervorragend gelungen ist“, lobte Projektbetreuer bei inch-media, Ingo Friederichs, die Absolventen.