Staatl. gepr. Informationstechnische Assistenten:
Preis für für WDR-Datenbank
Gleich drei Preisträger-Teams gab es bei der Ehrung der Besten Projektarbeit im Frühjahr 2006 des b.i.b. Bergisch Gladbach. 500 Euro erhielten die Staatlich geprüften Informationstechnischen Assistenten, Burim Salihu (2.v.l.), Christos Keramitsis (M.) und Dennis Füllgraf (2.v.r.), für ihre Projektarbeit beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Der WDR besteht aus unterschiedlichen Sendeanstalten, die die Produktionsmittel gemeinsam nutzen. Darüber wollten sie in ihrem Intranet eine schnelle und einfache Übersicht.
Die drei Studierenden arbeiteten drei Monate daran, und am Ende stand ein lauffähiges Produkt, das im Intranet allen Mitarbeitern des WDR zur Verfügung steht. Ausgewählte Benutzer können die Seiten ständig pflegen, so dass sie immer aktuell bleiben. Ausgesprochen zufrieden mit dem Ergebis war der Leiter der Organisationsentwicklung beim WDR, Stefan Schüler. Er lobte nicht nur das Projektergebnis, sondern auch das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Studierenden. Salihu, Keramitsis und Füllgraf mussten sich dazu PHP-Know-how aneignen, das sie bis dahin aus keinem Unterricht kannten. Mit ihnen freuten sich b.i.b.-Leiter Paul Hermes (l.) und b.i.b.-Projketbetreuerin Michaela Hermes.
Staatl. gepr. Informatiker Multimedia:
Preise für Datenhandschuh und interaktives Benutzerhandbuch
Software für einen Datenhandschuh entwickelten die Staatlich geprüften Informatiker Multimedia, Jörn Zaefferer (l.), Michael Draws (2.v.l.) und Michael Rick (r.), und erhielten dafür die nächsten 300 Euro von b.i.b.-Leiter Paul Hermes. Die noDNA GmbH entwickelt virtuelle Figuren für Internet, CD/DVD, Printmedien, TV, Video oder mobile Medien. Durch Echtzeit-Animation fungieren die Charaktere auf Events, Messen, Shows oder TV-Produktionen als Moderatoren, Schauspieler und Berater.
Vor den Studierenden lag die komplette Neuentwicklung der bestehenden Software „Hand“ in einer systemunabhängigen Sprache. Eine besondere Anforderung des Programms war, dass durch die Neigung der Hand oder das Biegen eines Fingers MIDI-Signale erzeugt werden sollten. Die Studierenden benötigten dazu Java-Wissen, das für sie Neuland war und weit über den Unterricht hinausging. Jetzt läuft die Software und wird von noDNA genutzt. Die Informatiker erstellten sogar ein Benutzerhandbuch in englisch. Beim Projektabnahmegespräch lobte Geschäftsführer Olaf Schirm besonders ihr selbstständiges Arbeiten.
Ein webbasiertes interaktives Benutzerhandbuch für einen Kopierer im Design des Internetauftritts brauchte Konica Minolta - und bekam es: von den Staatlich geprüften Informatikerinnen Mutimedia, Marion Thudt (l.), Ditte Heitfogel (2.v.l.) und Krystel Moreno (r.). Dafür erhielten sie 300 Euro als Auszeichnung für die dritte beste Projektarbeit des Frühjahrs 2006. Das Benutzerhandbuch programmierten sie für die Creative Data AG in Hürth, die Technik darstellt und sie virtuell erlebbar macht. Einer der Schwerpunkte dabei ist die Erstellung von webfähigen Multimedia-Applikationen und technischen Animationen mit Hilfe von 2D/3D-Darstellungstechniken.
Die drei Studierenden wollten dem Nutzer durch eine optimale Übersichtlichkeit, komfortable Menüführung und interaktive Animation den Kopierer so einfach wie möglich machen. Um das Projekt zu perfektionieren, mussten sie sich tief in Flash MX einarbeiten, was wiederum weit über den Unterricht hinausging. Creative Data-Teamleiter Peter Wüstnienhaus zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit dem Ergebnis und wird das Produkt bei zukünftigen Präsentationen einzusetzen.
Mit Burim Salihu (2.v.l.), Christos Keramitsis (M.) und Dennis Füllgraf (2.v.r.) freuten sich b.i.b.-Leiter Paul Hermes (l.) und b.i.b.-Projketbetreuerin Michaela Hermes.
Jörn Zaefferer (l.), Michael Draws (2.v.l.) und Michael Rick (r.).
Marion Thudt (l.), Ditte Heitfogel (2.v.l.) und Krystel Moreno (r.).