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Donnerstag, 17. Mai 2012

25 Köpfe, 25 Ideen, 25 Plakate

Am Anfang steht der Blick
In einer Zeit der Miniaturisierung moderner Medien – je kleiner das Display, desto größer der Hype – scheint ein klassischer Blickfang im Großformat der Vergangenheit anzugehören. Aber dennoch: Der Anfang aller Wahrnehmung ist der Blick. Plakate sind nach wie vor Träger von Botschaften, bei ansprechender Gestaltung ein Eyecatcher und wichtiger Informationsträger. Ob in der U-Bahn, beim Stadtbummel oder an der Litfaßsäule um die Ecke: Plakate fallen auf und sind allgegenwärtig.

Wie muss ein Plakat angelegt sein, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, den Betrachter zu locken und in Erinnerung zu bleiben? Diese Frage mussten sich 25 Köpfe der Klasse G09B in ihrer Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten (GTA) am b.i.b. Hannover stellen. Im Fach "Layout" am Ende des 2. Semesters hatten Sie die Aufgabe, ein Plakat 70*100 cm zu entwerfen, das für die GTA-Ausbildung wirbt. Weitere Vorgaben waren die Umsetzung in Hoch- oder Querformat und die Berücksichtigung von b.i.b.-Logo, Adresse, Telefonnummer usw. Alles andere stand den Studierenden frei.
Das Plakat - ein optimales Zusammenspiel der Elemente
Die angehenden GTAs mussten also zeigen, was sie können. Die gelungene Einbindung von Fotos, Illustrationen, grafischen Elementen, Farben und Typografie entscheidet nicht zuletzt darüber, ob ein Plakat überhaupt positiv wahrgenommen wird oder ob unsere Blicke darüber hinweg schweifen. Die erfolgreiche Botschaft eines Plakates liegt im optimalen Zusammenspiel der verwendeten Elemente. Um diese Botschaft visuell umzusetzen, bedarf es also erst einmal einer Idee und anschließend der Fähigkeit, diese Idee konzentriert, exakt und zudem originell umzusetzen.

Die Idee ist zwar der erste, entscheidende Schritt, aber sie allein füllt kein Plakat. Vom leeren Blatt zum aussagekräftigen Plakat ist es ein weiter und anstrengender Weg. Hier sehen Sie das Ergebnis eines solchen Weges: 25 Köpfe, 25 Ideen, 25 Plakate. So identisch das Thema, so erfreulich divers das Resultat, so mannigfaltig der Eindruck, den diese Plakate beim Betrachter hinterlassen. Und so unterschiedlich diese Visualisierungen auch sein mögen, sie tragen doch eine gemeinsame Botschaft: Am Anfang steht der Blick.